Von der geplanten Reise entlang der Donau zur dramatischen Havarie: Mit vereinten Kräften wurde die Danuvina Alacris aus der Drau geborgen und nach Deutschland zurückgebracht
Eigentlich sollte die Danuvina Alacris bis Mitte Oktober 2026 in Osijek an der Drau bleiben und anschließend ihre Reise im Rahmen des europäischen Projekts Living Danube Limes nach Bulgarien fortsetzen. Stattdessen entwickelte sich der Aufenthalt in Kroatien zu einer der größten Herausforderungen seit dem Bau des römischen Schiffes.
Aufgrund des außergewöhnlich niedrigen Wasserstands der Drau lief die Danuvina im Sommer 2026 auf Grund und trocknete zunehmend aus. Als die tatsächliche Situation bekannt wurde, lag das Boot bereits mehrere Meter vom Wasser entfernt. Was folgte, war eine internationale Rettungsaktion, an der unter anderem die deutsche Botschaft, der deutsche Militärattaché und die kroatischen Streitkräfte beteiligt waren.
Ankunft in Osijek
Mitte April 2026 wurde die Danuvina Alacris nach Abschluss einer Überholung in Deutschland nach Kroatien gebracht. Sie wurde im Luka Tranzit Hafen in Osijek an der Drau abgeliefert.
Bereits bei der Ankunft zeigten sich zunächst Dichtigkeitsprobleme. Diese konnten jedoch behoben werden, sodass das Boot zunächst ordnungsgemäß im Hafen lag.
Im Rahmen des EU-Projekts Living Danube Limes war vorgesehen, die Danuvina bis Mitte Oktober in Osijek zu stationieren und sie anschließend nach Bulgarien weiterreisen zu lassen.
Der Kontakt bricht ab
Mitte Mai bestand noch regelmäßiger Kontakt mit dem Verantwortlichen vor Ort, Tomislav Hrsak. Auf Nachfrage wurde etwa am 15. Mai mitgeteilt, dass mit der Danuvina Alacris alles in Ordnung sei. Für die darauffolgende Zeit war zudem eine Öffentlichkeitsaktion im Zusammenhang mit dem Aufenthalt des Bootes in Osijek geplant.
In der Folge sollte sich die Informationslage jedoch grundlegend verändern. Die im Rahmen des Leihvertrages vorgesehenen regelmäßigen Routinekontrollen und Rückmeldungen durch den Entleiher wurden nicht eingehalten. Nach der Mitteilung Mitte Mai erfolgten keine regelmäßigen Zustandsberichte mehr. Auf weitere Anfragen gab es zunächst keine Antworten oder lediglich Vertröstungen. Damit fehlten der Professur aktuelle Informationen über den tatsächlichen Zustand des Bootes vor Ort.
Für die Monate Mai und Juni waren in Osijek verschiedene Veranstaltungen zum römischen Erbe und zur Geschichte des Donaulimes vorgesehen, darunter am 16. Mai ein Konzert anlässlich der Ankunft der Danuvina Alacris sowie am 23. Mai die „Römischen Tage an der Drau“. Ob und in welchem Umfang die Danuvina selbst bei diesen Veranstaltungen tatsächlich zum Einsatz kam, ist nicht dokumentiert.
Gerade vor diesem Hintergrund wären die vertraglich vorgesehenen regelmäßigen Kontrollen und Zustandsmeldungen von besonderer Bedeutung gewesen. Bei einem historischen Schiffsreplikat aus Holz können Veränderungen des Wasserstands, der Feuchtigkeit des Holzes oder der Lage des Bootes unter den sommerlichen Bedingungen innerhalb kurzer Zeit zu erheblichen Schäden führen. Eine verlässliche Kontrolle vor Ort hätte es ermöglicht, Veränderungen am Liegeplatz frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Erste Hinweise auf die Havarie
Am 28. Juli 2026 um 9 Uhr fand schließlich ein Zoom-Gespräch mit Tomislav Hrsak statt, das aufgezeichnet wurde. Dabei wurden Fotos gezeigt, die zu diesem Zeitpunkt bereits etwa drei Wochen alt waren.
Die Bilder offenbarten erstmals das tatsächliche Ausmaß der Situation: Die Danuvina Alacris war bereits auf Grund gelaufen und lag trocken, wenn auch noch unmittelbar am Wasser.
Auf die Bitte um aktuelle Aufnahmen wurde zugesagt, bis zum Ende der Woche neue Fotos zu übermitteln. Diese erreichten die Professur jedoch nicht.
Da trotz der Zusage keine aktuellen Bilder eingingen, entschloss sich Prof. Dr. Boris Dreyer, selbst beim Hafen in Osijek nachzufragen.
Am 4. August erhielt er daraufhin auf seine persönliche Anfrage hin vom Hafenmitarbeiter Nikola ein aktuelles Foto der Danuvina. Nun war die Situation eindeutig: Das Boot lag vollständig trocken, das Wasser der Drau befand sich inzwischen etwa fünf Meter vom Boot entfernt.
Damit wurde das tatsächliche Ausmaß der Havarie erstmals unmittelbar erkennbar.
Die Suche nach Hilfe
Bereits am 5. August begann Prof. Dreyer, alle erreichbaren Möglichkeiten für eine Bergung auszuschöpfen.
Es wurden unter anderem zwei Havariefirmen vor Ort, der Hafen Osijek und weitere mögliche Helfer kontaktiert. Auch die lokale Presse wurde angesprochen. Eine unmittelbare technische Hilfe konnte auf diesem Weg jedoch nicht organisiert werden.
Schließlich wandte sich Dreyer an die Deutsche Botschaft in Zagreb.
Dort stieß er unmittelbar auf Unterstützung. Besonders beteiligt waren der deutsche Botschafter Prof. Dr. Pascal Hector, der deutsche Militärattaché für Kroatien und Montenegro, Oberstleutnant Burkhard Weber, sowie der Honorarkonsul Skojo in Osijek.
Mit der Einbindung des Militärattachés eröffnete sich erstmals die Möglichkeit, die kroatischen Streitkräfte unmittelbar um Unterstützung bei der Bergung zu bitten.
Die ersten Rettungsmaßnahmen
Am 10. August kam es in Osijek zu einem entscheidenden Treffen mit Vertretern der kroatischen Armee. Anwesend waren unter anderem Brigadegeneral Valentin Skroza, Oberleutnant Martin, der deutsche Militärattaché Oberstleutnant Burkhard Weber mit seiner Assistentin sowie Prof. Dr. Boris Dreyer mit seinem Mitarbeiter Christof Schindler.
Gemeinsam wurde die Situation des Bootes begutachtet und über mögliche Bergungsmaßnahmen beraten.
Die Unterstützung der kroatischen Streitkräfte musste zunächst beim kroatischen Verteidigungsministerium angefragt werden. Unter Einbindung des kroatischen Verteidigungsministers Ivan Anušić wurde die Hilfe schließlich gewährt.
Damit konnte die konkrete Vorbereitung der Rettungsaktion beginnen.
Noch bevor die kroatischen Pioniere mit der eigentlichen Bergung beginnen konnten, wurden erste Sofortmaßnahmen ergriffen. Prof. Dreyer hatte hierfür gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und den deutschen Ansprechpartnern vor Ort eine eigene „Taskforce“ gebildet.
Gemeinsam mit Christof Schindler, Oberstleutnant Burkhard Weber und dessen Assistentin wurde die Danuvina an besonders belasteten Stellen abgestützt. Gleichzeitig wurde das Boot mit großen Planen abgedeckt, um es vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen und eine weitere Austrocknung des Holzes möglichst zu verhindern.
Das Holz musste zudem regelmäßig feucht gehalten werden. Diese zunächst provisorischen Maßnahmen dienten dazu, die Danuvina bis zum Beginn der eigentlichen Bergungsarbeiten vor zusätzlichen Schäden zu bewahren.
Die Vorbereitung der Bergung
Zwischen dem 17. und 19. August begannen die kroatischen Pioniere mit den konkreten Vorbereitungen.
Eine erhebliche Herausforderung bestand zunächst darin, überhaupt zur Danuvina zu gelangen. Zwischen dem Hafen und dem auf Grund liegenden Boot hatte sich eine nahezu unpassierbare Vegetation entwickelt. Gemeinsam mit dem deutschen Militärattaché und seiner Assistentin mussten die kroatischen Pioniere einen Zugang durch die dichte Vegetation schaffen und die Havarie-stelle damit für schweres Gerät und die folgenden Arbeiten zugänglich machen.
Parallel dazu wurde die eigentliche Bergung vorbereitet. Die Pioniere konstruierten eine spezielle Vorrichtung aus Schienen bzw. Kufen, über die das Boot kontrolliert in Richtung Drau bewegt werden konnte.
Die entscheidenden Tage
Am 24. August reiste Prof. Dr. Boris Dreyer erneut nach Kroatien. Dieses Mal wurde er von seinem Mitarbeiter Thomas Herder begleitet, um die entscheidende Phase der Bergung unmittelbar vor Ort zu begleiten.
Nach der Anreise und den letzten Planungen begann am folgenden Tag die eigentliche Rettungsaktion.
Am 25. August kamen die eigens angefertigten und eingefetteten Schienen zum Einsatz. Über diese Vorrichtung konnte die Danuvina Alacris kontrolliert in Richtung Drau geschoben werden.
Die Wasserung gelang ohne größere Probleme.
Doch unmittelbar danach zeigte sich das tatsächliche Ausmaß der Austrocknung. Durch die während der Trockenphase entstandenen Fugen drang das Wasser in kürzester Zeit in das Boot ein.
Nach nicht einmal einer Minute war die Danuvina Alacris vollständig mit Wasser vollgelaufen.
Eine erste Pumpe wurde getestet. Dabei zeigte sich schnell, dass deren Leistung nicht ausreichen würde, um das eindringende Wasser abzupumpen und gleichzeitig den notwendigen Auftrieb zu gewährleisten.
Daraufhin wurde zusätzlich die Feuerwehr von Osijek hinzugezogen.
Der Transport durch die Drau
Am 26. August begann die nächste entscheidende Phase der Rettung.
Insgesamt kamen drei leistungsstarke Pumpen zum Einsatz: zwei Pumpen mit einer Leistung von jeweils rund 500 Litern pro Minute sowie eine weitere Pumpe mit etwa 250 Litern pro Minute.
Damit konnte das ständig nachströmende Wasser aus der Danuvina abgepumpt und das Boot schwimmfähig gehalten werden.
Gleichzeitig bereiteten sich mehrere kroatische Boote darauf vor, die Danuvina während des Transports zu sichern. Zwei Boote begleiteten und stabilisierten das Boot während der Fahrt; ein weiteres Boot der Pioniere unterstützte die Bewegung auf der gegenüberliegenden Seite.
Schritt für Schritt wurde die Danuvina durch die Drau in Richtung Hafen bewegt.
Der Transport über das Wasser verlief trotz der angespannten Situation weitgehend problemlos.
Die Kranung
Am vorgesehenen Kranungsort wartete bereits das Hafenpersonal. Während die für die Bergung benötigte Traverse am Kran befestigt wurde, bereitete man die Danuvina auf das Herausheben aus dem Wasser vor.
Parallel dazu traf der ungarische Tieflader ein, der das Boot anschließend zurück nach Deutschland transportieren sollte.
Nun kam der Moment, auf den alle Beteiligten seit Tagen hingearbeitet hatten.
Die Danuvina wurde vorsichtig mit dem Kran aus dem Wasser gehoben.
Als das Boot in der Luft hing, wurde zunächst gewartet. Das während der Wasserung eingedrungene Wasser musste vollständig aus dem Schiff ablaufen. Erst nachdem sichergestellt war, dass das Wasser weitgehend abgeflossen war und die Danuvina sicher transportiert werden konnte, wurde sie auf den Tieflader gesetzt.
Damit war die Bergung erfolgreich abgeschlossen.
Videos der Rettung
Video: Zeitraffer der Rettung der Danuvina Alacris (© Burkhard Weber)
Video: Dank der kroatischen Armee konnte ein Nachbau eines römischen Schiffes geborgen und nach Deutschland zurückgebracht werden. (© MORH Ministarstvo obrane Republike Hrvatske)
Zurück in Gunzenhausen
Der anschließende Transport nach Deutschland verlief ohne größere Probleme.
Am 28. August um 8:15 Uhr erreichte die Danuvina Alacris wieder Schlungenhof bei Gunzenhausen. Dort wurde sie von Oberbürgermeister Karl-Heinz Fitz sowie Vertretern der Medien empfangen.
Nach den dramatischen Tagen in Kroatien war das römische Schiff damit wieder in seiner Heimat angekommen.
Die nächste Herausforderung: Restaurierung
Die erfolgreiche Bergung bedeutet jedoch nicht, dass die Arbeiten an der Danuvina abgeschlossen sind.
Über den Winter wird das Boot in der Heimatwerft umfassend untersucht und restauriert. Eine besondere Herausforderung ist die Verdrehung des Bootskörpers, die durch die ungünstige Lage auf dem trockenen Untergrund entstanden ist.
Es wird versucht, diese Verformung möglichst weit zurückzuführen und die ursprüngliche Form des Bootes wiederherzustellen.
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass insbesondere der gesamte Unterbau des Bootes überarbeitet werden muss. Das alte Teer- und Kalfatmaterial soll entfernt und anschließend erneuert und wieder verdichtet werden.
Während der gesamten Restaurierungsphase muss das Holz weiterhin sorgfältig feucht gehalten werden. Dadurch soll verhindert werden, dass die durch die Bergung und die vorangegangene Austrocknung bereits belastete Holzkonstruktion erneut zu stark austrocknet.
Die Danuvina Alacris wird damit über den Winter nicht nur repariert, sondern für ihre zukünftigen Einsätze langfristig stabilisiert.
Ein außergewöhnlicher gemeinsamer Kraftakt
Die Rettung der Danuvina Alacris war nur durch das schnelle und entschlossene Handeln zahlreicher Menschen und Institutionen möglich.
Unser besonderer Dank gilt dem kroatischen Verteidigungsministerium und der kroatischen Armee sowie insbesondere den beteiligten Pionieren, die unter schwierigen Bedingungen den Zugang zur Havarie-stelle herstellten, die Bergung vorbereiteten, die Schienen und Kufen konstruierten und die Wasserung sowie den Transport begleiteten.
Unser Dank gilt dem kroatischen Verteidigungsminister Ivan Anušić, Brigadegeneral Valentin Skroza, Oberleutnant Martin und allen weiteren beteiligten Angehörigen der kroatischen Streitkräfte.
Ein besonderer Dank gilt dem deutschen Botschafter Prof. Dr. Pascal Hector, dem deutschen Militärattaché für Kroatien und Montenegro Oberstleutnant Burkhard Weber und seiner Assistentin sowie dem Honorarkonsul Skojo in Osijek, die die Rettungsaktion auf deutscher Seite maßgeblich unterstützten und die notwendigen Kontakte herstellten.
Ebenso danken wir den Hafenmitarbeitern in Osijek, insbesondere Nikola, der auf unsere konkrete Anfrage hin das aktuelle Foto der Danuvina übermittelte und damit wesentlich dazu beitrug, dass das tatsächliche Ausmaß der Situation erkannt werden konnte.
Unser Dank gilt außerdem der Feuerwehr von Osijek, die mit leistungsstarken Pumpen einen entscheidenden Beitrag dazu leistete, die Danuvina während des Transports schwimmfähig zu halten.
Auch den beteiligten Mitarbeitern der Professur für Alte Geschichte der FAU, insbesondere Christof Schindler und Thomas Herder, gilt unser ausdrücklicher Dank für die Begleitung und Unterstützung der Rettungsmaßnahmen vor Ort.
Nicht zuletzt danken wir dem ungarischen Transportunternehmen und seinem Fahrer, dem Hafenpersonal, den beteiligten Unternehmen und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Rettungsaktion beigetragen haben.
Die Rettung der Danuvina Alacris ist damit nicht nur die Geschichte eines geretteten Schiffes. Sie ist auch ein Beispiel für eine außergewöhnliche deutsch-kroatische Zusammenarbeit, die in einer akuten Notsituation schnell, unbürokratisch und über institutionelle Grenzen hinweg funktioniert hat.
Die Danuvina Alacris ist gerettet. Nun beginnt in Gunzenhausen die nächste Etappe: ihre Restaurierung und die Vorbereitung auf ihre zukünftigen Fahrten entlang der ehemaligen römischen Grenze.
🇩🇪 Deutsche Presse und Online-Beiträge
FAU / Universitätsmedien
- 21.08.2026 – FAU: „Rettet die Danuvina alacris!“
Zum FAU-Beitrag - 27.08.2026 – Department Geschichte, FAU: „Update 27.08.26: Aktueller Stand zur Danuvina Alacris“
Zum FAU-Update
Nürnberger Nachrichten / Altmühl-Bote
- 10.08.2026 – Nürnberger Nachrichten: „Römerboot vom Altmühlsee: Warum die „Danuvina“ an einem Flussufer in Kroatien vergammelt“
Zum NN-Beitrag - 13.08.2026 – Nürnberger Nachrichten: „Minister wird aktiv: Das in Kroatien gestrandete Römerboot vom Altmühlsee wird gerettet“
Zum NN-Beitrag - 31.08.2026 – Nürnberger Nachrichten: „Die Rettung des Römerboots: Kroatische Soldaten und sogar ein Minister halfen mit“
Zum NN-Beitrag - 31.08.2026 – Nürnberger Nachrichten: „Botschafter, Minister, Militär: Die verrückte Rettung des Römerboots aus Gunzenhausen“
Zum NN-Beitrag
Franken Fernsehen
- 27.08.2026 – Franken-Fernsehen: „Die gute Nachricht des Tages: Römerboot „Danuvina alacris“ gerettet“.
Zum Beitrag und Video - 04.09.2026 – Franken-Fernsehen: „Endlich wieder daheim: Römerboot „Danuvina alacris“ ist nach ihrer Odyssee zurück am Altmühlsee“.
Zum Beitrag und Video
Weitere deutsche Berichterstattung
- 21.08.2026 – Kroatien-Nachrichten: „Kroatische Armee rettet Nachbau eines römischen Schiffes, der auf der Drau gestrandet war“.
Zum Beitrag
🇭🇷 Kroatische Presse
Hier ist die Berichterstattung sogar besonders umfangreich.
Hrvatska vojska / MORH
- 19.08.2026 – MORH: „Ministar Anušić obišao pripadnike Hrvatske vojske angažirane na izvlačenju replike rimskog broda“
Zum MORH-Beitrag - 29.08.2026 – MORH: „Zahvaljujući Hrvatskoj vojsci replika rimskog broda spašena i vraćena u Njemačku“
Zum MORH-Beitrag
Jutarnji list
- 19.08.2026: „FOTO Velika akcija hrvatske vojske: Pogledajte što su izvukli na obali Drave kod Osijeka“
Zum Jutarnji-Artikel - 29.08.2026: „Hrvatska vojska spasila repliku rimskog broda iz Drave i vratila ju u Njemačku: Izradili posebne ‘skije’“
Zum Jutarnji-Artikel
Večernji list
- 19.08.2026: „FOTO Brod vrijedan milijun eura zapeo na Dravi, vojska krenula u nesvakidašnju akciju spašavanja“
Zum Beitrag - 20.08.2026: „Vojska spašava repliku rimskog broda u Osijeku“.
Zum Beitrag - 29.08.2026: „FOTO/VIDEO Spašena replika antičkog rimskog broda: U akciji sudjelovala i vojska, pogledajte kako je sve izgledalo“
Zum Beitrag
Glas Slavonije
- 19.08.2026: „Hrvatska vojska spašava repliku rimskog broda vrijednu milijun eura: ‘Da smo čekali još pet dana, raspao bi se’“
Zum Artikel - 29.08.2026: „Replika rimskog broda nasukanog na obalu Drave kod Osijeka spašena i vraćena u Njemačku“.
Zum Artikel
HRT / Radio Osijek
- 19.08.2026: „Hrvatska vojska spašava nasukani brod“ – HRT-Bericht über die Rettungsaktion und den Besuch von Minister Anušić.
Zum HRT-Beitrag
Hrvatska danas
- 19.08.2026: „VIDEO Hrvatska vojska spašava rimsku galiju nasukanu na Dravi: Porinuće i povratak u Njemačku uskoro…“
Zum Beitrag
24sata
- 29.08.2026: „MORH: Replika rimskog broda spašena i vraćena u Njemačku“
Zum Artikel
N1 Hrvatska
- 29.08.2026: „HV spasio repliku rimskog broda i vratio je u Njemačku“.
Zum N1-Beitrag
