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Studium und Lehre

Der Lehrstuhl der Bayerischen und Fränkischen Landesgeschichte sieht es als wichtige Aufgabe an, nicht nur in Forschung sondern auch in Lehre bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Aus diesem Grund gibt es neben den regulären Lehrveranstaltungen und der „großen“ Exkursion im Sommersemester auch kleine Tagesexkursionen beziehungsweise zusätzliche Lehrangebote, die in der Regel aus den Seminaren heraus erwachsen. Lerninhalte sollen vertieft aber vor allem erfahrbar gemacht werden.

Exkursion 2018

„Die Habsburgermonarchie an der Peripherie. Exkursion nach Lemberg (L’viv) und Czernowitz, 17. – 24. Mai 2018“

Fast eineinhalb Jahrhunderte lang, von 1772 bzw. 1775 bis 1918, waren das Königreich Galizien und Lodomerien sowie die Bukowina Teile der Habsburgermonarchie. Die österreichische Herrschaft hinterließ diesen beiden an der Peripherie des habsburgischen Herrschaftsraumes gelegenen Kronländer nachhaltige Spuren – nicht zuletzt in der Architektur ihrer bedeutendsten Städte. Zugleich handelte es sich um ethnisch und konfessionell höchst heterogene Länder mit einem hohen Anteil der jüdischen Bevölkerung und einer komplexen Gemengelage polnisch, ukrainisch (ruthenisch), rumänisch, deutsch und jiddisch sprechender Einwohner. Ergänzend zu dem Hauptseminar wurde eine einwöchige Exkursion nach Lemberg und Czernowitz in der heutigen Ukraine angeboten, um vor Ort die Spuren der habsburgischen Herrschaft an der Peripherie der monarchia austriaca in Augenschein nehmen zu können.

Exkursionsbericht Galizien und die Bukowina im Mai 2018 Bilder

Exkursion 2016

„Exkursion nach Wien: Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn (1830-1916)“

Begleitend zum Hauptseminar und pünktlich zum 100. Todestag Kaiser Franz Joseph I. am 21. November fand vom 20. bis zum 25. November 2016 eine knapp einwöchige Exkursion nach Wien statt. Im Rahmen des Exkursionsprogramms war vorgesehen: Die Besichtigung der Hofburg und des Schlosses Schönbrunn als zentralen Wohn- und Arbeitsstätten Franz Josephs, der Besuch der anläßlich seines 100. Todestages veranstalteten Sonderausstellungen über Franz Joseph I., Führungen im Haus-, Hof- und Staatsarchiv und im Österreichischen Staatsarchiv an der Nottendorfer Gasse sowie die Besichtigung von Schauplätzen und Monumenten der franziskojosephinischen Ära in Wien – das Wiener Kaffeehaus nicht ausgenommen.

 

Im Rahmen der vielfältigen Forschungs- und Arbeitsgebiete entstanden und entstehen an unserem Lehrstuhl zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. Die Bandbreite reicht dabei von Bachelor-, Master-, Magister- und Zulassungsarbeiten studentischer Provenienz bis hin zur Darstellung wissenschaftlicher Qualifikationsschriften (Promotion/Habilitation).
Das Oberseminar, während des Semester dienstags um 18.00 Uhr c.t., Kochstraße 4, Raum 2.058 bietet dafür eine Plattform des Austausches und der Diskussion sowie ferner Information für interessierte Gasthörer der Landesgeschichte. Regelmäßige Vorträge auswärtiger Referentinnen und Referenten bereichern das Oberseminar thematisch zusätzlich.

Gastvortrag Fr. Dr. Deusel am 02.12.2014.

Herzliche Einladung zu den nachfolgenden Vorträgen!

13. November 2019 Die letzte Generation des deutschen Rabbinats: Emigrierte deutsche Rabbiner in den USA nach 1933

Referentin: Prof. Dr. Cornelia Wilhelm (LMU München)

Raum A401

3. Dezember 2019

 

Die personelle Zusammensetzung des österreichischen Reichsrates 1852 -1860

Referent: Florian Geidner M.A.

17. Dezember 2019

 

 

Das Normalschulwesen im Augsburger Hochstift der Aufklärung

Referentin: Dr. Felicitas Söhner

 

7. Januar 2020

 

 

Februar 1848 – Das Münchner Wetterleuchten im Spiegel der Bayerischen Presse

Referent: Florian Fleischmann

 

21. Januar 2020

 

 

Wissensspeicher und –generatoren. Geschichte und Gegenwart der Sammlungen der Universität Erlangen-Nürnberg

Referent: Udo Andraschke M.A. (Sammlungsbeauftragter der FAU)

 

 

4. Februar 2020

 

 

Bericht über die Abschlussarbeit

Referentin: Charlotte Gleumes

 

Links

Archive

Vereine

Die Teilbibliothek 06/LG (Landesgeschichte) befindet sich in der Kochstraße 4 in den Räumen 4.054, 4056 und 4.058. Der Zugang erfolgt über Raum 3.058.

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr im Semester

Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr außerhalb des Vorlesungszeitraums

Neuanschaffungen

Sollten Sie Wünsche für Neuanschaffungen mit landesgeschichtlicher Ausrichtung haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Materialien

Das folgende Muster für ein Deckblatt sowie ein mögliches Inhaltsverzeichnis soll Ihnen einen Überblick geben, wie eine „saubere“ schriftliche Hausarbeit auszusehen hat.

Ferner berücksichtigen Sie – insbesondere für das Zitieren – die Lerninhalte des Propädeutikmoduls auf StudOn!

 

Lektüremodul

Grundlage der Lektüreauswahl sind die von mir im Univis oder in StudOn in den letzten Jahren eingestellten Kurztexte zu den landeshistorischen Pro- und Hauptseminaren. Sie tragen jeweils am Ende überschaubare und einschlägige Lektüreempfehlungen.

  1. Diese sind die Grundlage für den gewählten Lektürekanon.
  2. Je nach Zeitstufe − Mittlere, Neuere oder Neueste Geschichte − und Themenwunsch ist ein passendes Seminar auszuwählen.
  3. Die Studierenden können dann im Rahmen der vorgegebenen Quantitäts-/Seitenanforderungen ihre eigene Literaturliste erstellen. Sie bildet dann nach Rücksprache mit dem Dozenten die Grundlage des Moduls.
  4. Die Anfertigung der jeweiligen Kopier- oder Datenvorlage ist Sache der zu Prüfenden.
  5. Im Ergänzungsfall können selbstverständlich auch die Bibliografien meiner Vorlesungen herangezogen werden. Diese finden sich auch auf StudOn.
  6. In allen Fällen die Auswahlliste mit mir per E-Mail oder in meiner Sprechstunde