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Die Pfalz und Bayern – die Pfalz in Bayern von der Frühen Neuzeit bis zum 20. Jahrhundert

Dozent/in

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Zeit/Ort n.V.

  • Di 16:00-18:00, Raum 00.4 PSG ICS

Inhalt

Seit der Belehnung Herzog Ludwigs des Kelheimers mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein im Jahre 1214 standen die pfälzischen Besitzungen am Ober- und Mittelrhein und das Herzogtum Bayern unter der Herrschaft verschiedener Linien des Hauses Wittelsbach, doch bestand zwischen der im 16. Jahrhundert reformierten Kurpfalz und Bayern zugleich ein Konkurrenzverhältnis. 1777 fiel das Kurfürstentum Bayern an Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz; 1816 erhielt das Königreich Bayern Teile der linksrheinischen pfälzischen Territorien zurück, die mit Gebieten anderer Provenienz arrondiert wurden und als Rheinkreis, seit 1837 als (Rhein-)Pfalz bis zur Bildung des Landes Rheinland-Pfalz 1946 ein Teil Bayerns blieben. Das Hauptseminar wird anhand ausgewählter Themen das Verhältnis zwischen dem Kurfürstentum Bayern und dem Kurfürstentum Pfalz in der frühen Neuzeit ebenso untersuchen wie die Sonderstellung des Rheinkreises bzw. der Rheinpfalz im Königreich Bayern und im Freistaat Bayern seit dem frühen 19. Jahrhundert bis zum 1956 gescheiterten Versuch, die Pfalz nach dem II. Weltkrieg mithilfe eines Volksbegehrens erneut an Bayern anzugliedern.

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