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Die geistlichen Ritterorden in Franken und Europa

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Im Zeitalter der Kreuzzüge verband sich das Ideal des Ritter- mit dem des Mönchtums. Ausgehend vom Heiligen Land entstanden überall an den Grenzen des katholischen Europas geistliche Ritterorden. Die größten unter ihnen, die Templer, Johanniter und der Deutsche Orden avancierten zu finanzstarken Potentaten. Zwischen der Iberischen Halbinsel und dem Baltikum errichteten sie Burgen, Kirchen und Städte. Der Ordensstaat Preußen stellte schließlich eines der am besten organisierten Herrschaftsgebiete des Spätmittelalters dar. Bis heute sind die Spuren der Ritterorden vielfach sichtbar. Im Proseminar soll den Verbindungen europäisch agierender Ordensgemeinschaften mit regionalen Entwicklungen nachgespürt werden. In Franken war es vor allem der Deutsche Orden, der bis zum Ende des Alten Reiches als Stadt und Landesherr wirkte, sodass ein besonderer Fokus auf der Geschichte der Ballei Franken und dem Deutschmeistertum liegen soll. Nach Möglichkeit ist vorgesehen, die Geschichte des Deutschen Ordens in Franken durch Lokaltermine und damit auch abseits des Seminarraumes erfahrbar zu machen.

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Erwartete Teilnehmerzahl: 25