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Das Beziehungsgeflecht eines fränkischen Zisterzienserklosters: Heilsbronn von der Gründung 1132 bis 1321

Das von Bischof Otto dem Heiligen von Bamberg 1132 gegründete Zisterzienserkloster Heilsbronn im Landkreis Ansbach zählte zu den wichtigsten geistlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentren im mittelalterlichen Franken. Ihre Bedeutung erlangte die Abtei nicht nur als Ort gelehrten Wissens an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert, sondern auch wegen seiner engen Beziehungen, beispielsweise zu den umliegenden Reichsstädten und Bistümern sowie zum Königtum und dem fränkischen Adel, wovon noch heute die Grablege der Hohenzollern in der Klosterkirche zeugt. Ziel des Projektes ist es, das breite Beziehungsgeflecht der Zisterze und die damit verbundenen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Austauschprozesse in den ersten zwei Jahrhunderten der Klostergeschichte zu untersuchen und die dadurch bedingten Wandlungs- und Transformationsprozesse innerhalb des Klosters darzustellen. Damit wird die Untersuchung zugleich die Abteien als wichtigen Faktor für die Entwicklung Frankens als Herrschafts- und Kulturraum verdeutlichen. Das Projekt wurde im Jahr 2006 mit finanzieller Unterstützung der Staedtler-Stiftung betrieben.

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Herbers

Mitarbeiterin: Dr. Miriam Montag-Erlwein

Projektlaufzeit: 2006-2008

Ausgewählte Publikationen aus dem Projekt

  • Miriam Montag Erlwein, Heilsbronn von der Gründung 1132 bis 1321. Das Beziehungsgeflecht eines Zisterzienserklosters im Spiegel seiner Quellenüberlieferung, (Studien zur Germania Sacra: Neue Folge, Bd. 1), de Gruyter, Berlin 2011.