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Eine transkontinentale Geschichte des Ökonomischen. Europa und China in der Moderne

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

ECTS-Credits: gemäß Bestimmungen der Prüfungsordnungen!

  • Do 16:15-17:45, Raum 00.3 PSG

Prerequisites / Organizational information

Das Seminar wird im Co-Teaching von Dozent/innen der Sinologie und der Neuesten Geschichte und Zeitgeschichte angeboten.

Inhalt

Im Zentrum des Seminars steht die Geschichte des Ökonomischen in Europa und China in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Geschichte analysiert das Seminar aus zwei Perspektiven. Erstens widmet es sich ausgehend von der These der Great Divergence dem Vergleich der Wirtschaftsentwicklungen und sich wandelnden Wirtschaftsordnungen in China und Europa. Zweitens richtet es den Blick auf ökonomische Verflechtungen und Transfers seit den Opiumkriegen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei werden sowohl einzelne Güter (z.B. Seide, Tee, Opium) als auch Menschen (z.B. Arbeitsmigrant/innen) als Medien und Akteure der Verflechtung analysiert.

Empfohlene Literatur

- Kenneth Pomeranz: The Great Divergence. China, Europa, and the Making of the Modern World Economy, Princeton 2000; - Matthias Middell/Philipp Robinson Rössner: The Great Divregence Debate, in: Comparativ 26/3 (2017), S. 7-24; - Peer Vries: Escaping Poverty. The Origins of Modern Economic Growth, Wien 2013.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 20