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Terminänderung! Proseminar: Kolonialismus und Imperialismus in der Geschichte Osteuropas

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

Seminarraum 1.313, Bismarckstraße 12, 1. Stock

  • Mi 10:00-12:00

Inhalt

Sowohl das Russische Reich als auch die Sowjetunion waren, um eine Formulierung des Historikers Andreas Kappeler zu verwenden, „Vielvölkerreiche". Von den Zentren St. Petersburg und Moskau aus herrschten zunächst die Zaren, später die kommunistische Partei der Sowjetunion über Menschen, die sich in sich in soziokultureller, sprachlicher bzw. ethnonationaler Hinsicht stark voneinander unterschieden und abgrenzten. Selbst das Zentrum war nicht nur „russisch", sondern lässt sich als multiethnisch beschreiben. Wie sinnvoll ist es also, das Russische Reich und später die Sowjetunion als „kolonial" zu bezeichnen? Und was meinen wir eigentlich, wenn wir von Kolonialismus und Imperialismus in der Geschichte sprechen? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns in dem Proseminar befassen. Nebenbei sollen die Grundlagen für das Geschichtsstudium erarbeitet werden.

Empfohlene Literatur

Andreas Kappeler: Russland als Vielvölkerreich. Entstehung, Geschichte, Zerfall, München 1992 (auch neuere Auflagen).

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 18