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Global Cities. Eine globale Stadtgeschichte der Frühen Neuzeit

Dozent/in

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Zeit/Ort n.V.:

  • Di 14:15-15:45, Raum A 401

Inhalt

Als „global cities" werden heute Städte bezeichnet, die Zentralfunktionen der globalisierten Welt übernehmen. Die amerikanische Soziologin Saskia Sassen prägte den Begriff in den 1990er Jahren, um ein globales Städtesystem transnationaler Finanzzentren zu beschreiben. Die Vorlesung greift den Terminus der „global city" auf, um ihn für eine globale Stadtgeschichte der Frühen Neuzeit nutzbar zu machen. Globalität und Urbanität werden dafür wechselseitig aufeinander bezogen: Wie wurden frühneuzeitliche Städte durch globale Verflechtung geprägt? Und wie wirkte es sich auf die globalen Transfers aus, dass sie ihren Ausgangs- und Zielpunkt in Städten hatten? Anhand von Porträts verschiedener Städte aus unterschiedlichen Weltregionen sollen diese Zusammenhänge beleuchtet und Gemeinsamkeiten und Unterschiede der frühneuzeitlichen „global cities" ausgelotet werden.

Empfohlene Literatur

- Peter Clark: The Oxford Handbook of Cities in World History, Oxford 2016. - Mariana Dantas, Emma Hart: Historical Approaches to Researching the Global Urban, in: John Harrison, Michael Hoyler (Hg.): Doing Global Urban Research, Los Angeles u.a. 2018, S. 211-224. - Ulrich Ufer: Welthandelszentrum Amsterdam. Globale Dynamik und modernes Leben im 17. Jahrhundert, Köln 2008.