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Praxisübung II: Geschichte des Stalinismus in der Sowjetunion

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

Seminarraum 1.313, Bismarckstraße 12, 1. Stock

  • Mo 10:00-12:00

Inhalt

„Terror und Traum", so hat Karl Schlögel sein Buch zur Geschichte des Stalinismus in der Metropole Moskau betitelt. Damit verwies er auf die enge Verknüpfung von Repression und der Hoffnung auf eine bessere, sozialistische Welt. Was meinen wir also, wenn wir von „Stalinismus" sprechen? Eher den Terror oder eher den Traum? In welchem Verhältnis standen Enthusiasmus, Industrialisierung, sozialistischer Aufbau, Mobilisierung, Terror und Lagerhaft zueinander? Und welche Rolle spielt der Stalinismus bis heute in der Erinnerungspolitik der postsowjetischen Staaten? In der Praxisübung werden wir uns einerseits mit der sowjetischen Geschichte der späten 1920er Jahre bis zu Stalins Tod befassen, andererseits einen Überblick über Themen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft erarbeiten. Sowohl Konflikte innerhalb des sowjetischen Zentrums als auch die Peripherien werden wir dabei beleuchten. Grundlage der Sitzungen bilden Quellentexte und Aufsätze der neueren Forschung. Russischkenntnisse sind keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Empfohlene Literatur

Karl Schlögel: Terror und Traum. Moskau 1937, München: Carl Hanser Verlag, 2008.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 18