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Menschen und Dinge in Bewegung. Mobilität(en) in der Moderne

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

ECTS Credits: gemäß Bestimmungen der Prüfungsordnungen

  • Do 14:00-16:00, Raum 00.3 PSG

Inhalt

Dass Menschen räumlich mobil sind, gehört zu den anthropologischen Grundkonstanten und hat auch wissenschaftliche Beachtung erfahren – allerdings in voneinander separierten Forschungsfeldern zu Migration, zu Tourismus etc. Erst in jüngster Zeit sind Stimmen in den Geistes- und Sozialwissenschaften laut geworden, die fordern, die Vielfalt räumlicher Bewegungen und die damit verbundenen Infrastrukturen (von Grenzregimen und Fragen der Aufenthaltserlaubnis bis hin zu Hotels und Reiseagenturen) unter dem Oberbegriff der „Mobilitäten/Mobilities" zusammenzuführen und zu fragen, ob und wie unterschiedliche Bewegungsmuster miteinander verwoben waren. In der Übung diskutieren wir zentrale Positionen in diesem sich wandelnden Forschungsfeld, fragen nach dem spezifischen Erkenntnispotenzial für Historiker*innen und überprüfen die Forschungsmöglichkeiten des „Mobility"-Paradigmas an ausgewählten Quellen.

Empfohlene Literatur

- Valeska Huber: Multiple Mobilities. Über den Umgang mit verschiedenen Mobilitätsformen in der Moderne, in: Geschichte und Gesellschaft 36 (2010), S. 317-341. - Maren Möhring: Tourism and Migration: Interrelated Forms of Mobility, in: Comparativ 24/2 (2014), S. 116-123. - Mimi Sheller, John Urry: The New Mobilities Paradigm, in: Environment and Planning 38 (2006), 207-226.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 20