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PS Heinrich VII. (1308-1313) - der erste Luxemburger Kaiser und seine Zeit

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Zeit/Ort n.V.:

  • Mi 14:15-15:45, Raum 00.4 PSG

Inhalt

Vom kleinen Grafen zum Kaiser des Römischen Reichs: 1308 erschien der vermeintlich schwache Luxemburger Heinrich den Königswählern im Römischen Reich als idealer Kompromisskandidat, der den Fürsten im Reich und ihren Interessen voraussichtlich nicht gefährlich werden würde. Kaum gewählt, entfaltete Heinrich aber sowohl im Reich als auch in außenpolitischen Belangen eine aktive und selbstbewusste Königsherrschaft. Höhepunkt seiner Regierung war sicherlich der Italienzug 1310-1313: Erstmals seit dem Ende der Stauferzeit gelang es ihm, sich 1312 in Rom zum Kaiser krönen zu lassen. Sein früher Tod im Jahr darauf jedoch verhinderte die Etablierung eines neuen starken Kaisertums. Die Beschäftigung mit Heinrich VII. eröffnet den Blick gleichermaßen auf eine spannende historische Persönlichkeit wie auf Grundstrukturen der europäischen und der Reichsgeschichte im Spätmittelalter.

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Erwartete Teilnehmerzahl: 20