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Europäische Zeitgeschichte im Zeichen der Dekolonisation

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

ECTS Credits: gemäß Bestimmungen der Prüfungsordnungen

  • Di 14:00-16:00, Raum KH 1.019

Inhalt

Dekolonisation hat zwei Bedeutungsdimensionen. Der Begriff bezeichnet einerseits das Ende der Fremdherrschaft in den Kolonien und andererseits die Auflösung der europäischen Kolonialimperien. Die Vorlesung rückt diese zweite Dimension des Begriffs in den Vordergrund und fragt, wie aus dem kolonialen ein postkoloniales Europa wurde. Thematisiert werden sowohl die Dekolonisationspolitik und die zeitgenössische Wahrnehmung des Dekolonisationsprozesses seit der Zwischenkriegszeit als auch die sozialen und kulturellen Folgen der Dekolonisation bis in die Gegenwart. Die Vorlesung konzentriert sich auf Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und Belgien, bezieht aber auch Portugal, Spanien und Italien ein und reflektiert die Rolle der deutschen Geschichte für den Dekolonisationsprozess.

Empfohlene Literatur

- Elizabeth Buettner: Europe after Empire. Decolonization, Society, and Culture, Cambridge 2016. - Jan C. Jansen/Jürgen Osterhammel: Dekolonisation. Das Ende der Imperien, München 2013. - Fabian Klose: Dekolonisation und Revolution, in: Europäische Geschichte Online (EGO), hg. vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz 2014-05-09. URL: http://www.ieg-ego.eu/klosef-2014-de.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 150