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Transatlantische commodity chains im 19. Jahrhundert

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Mi 16:15-17:45, Raum 00.4 PSG

Inhalt

Die Geschichte einer Ware lässt sich auf mehrfache Weise erzählen. So kann man sie beispielsweise biografisch und/oder geografisch akzentuieren: Die Geschichte der Baumwolle führt vom Plantagenanbau in den USA über die Manufaktur in Großbritannien bis zu einem getragenen Kleid in einer Museumsvitrine irgendwo in Europa. Sie kann wirtschafts,- global- oder kulturgeschichtlich analysiert werden bzw. methodische Anregungen aus allen drei Bereichen aufgreifen. Im Seminar wollen wir uns erstens mit den Wegen und Geschichten von Waren im 19. Jahrhundert befassen. Zweitens sollen am Beispiel commodity chains verschiedene Perspektiven innerhalb der Geschichtswissenschaften kritisch diskutiert werden. Aktive Teilnahme wird vorausgesetzt

Empfohlene Literatur

Einführende Literatur - Sven Beckert, Empire of Cotton. A Global History, New York 2015 - Kenneth Pomeranz, Steven Topik, The World that Trade Created. Society, Culture, and the World Economy. 1400 to the Present, Armonk, 2. Ed., London 2006

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 25