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Europa und die Welt um 1500

Dozent/in

  • Michael Veeh

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Einzeltermin am 13.02.2020 9:00-18:00, Raum 01.059
  • Einzeltermin am 14.02.2020 9:00-18:00, Raum 01.059
  • Einzeltermin am 15.02.2020 9:00-18:00, Raum 01.059
  • Einzeltermin am 25.10.2019 14:00-18:00, Raum U1.038

Inhalt

Das frühe 16. Jahrhundert, mit dem die Historiker traditionell das Mittelalter enden und die (Frühe) Neuzeit beginnen lassen, ist durch eine Kulmination entscheidender politischer, konfessioneller und gesellschaftlicher Umbrüche und Aufbrüche gekennzeichnet. Besonders die Reformation und ihre Folgen, aber auch der Renaissance-Humanismus als zentrale geistig-kulturelle Strömung, äußere Bedrohung durch Einfälle der Osmanen, das Ende der spanischen Reconquista und nicht zuletzt die europäischen Expeditionen in die neue Welt prägten entscheidend das Bild dieser Zeit.

Im Rahmen unseres Seminars wollen wir die komplexen Entwicklungen um 1500 aus verschiedenen inner- und außereuropäischen Perspektiven exemplarisch näher untersuchen. Ein wichtiges Ziel wird es dabei sein, übergreifende Vernetzungen zwischen verschiedenen Bereichen und überregionale Strukturen der Epoche aufzuspüren. Der Kurs führt in grundsätzliche Methoden und Probleme historischen Forschens ein.

Achtung: Für diese Lehrveranstaltung ist ein besonderer Ablauf vorgesehen. Nach einer einführenden vierstündigen Sitzung zu Semesterbeginn (Freitag, 25.10.2019, 14-18 Uhr (in Nürnberg), treffen wir uns erst wieder zu einem Blocktermin nach Ende der eigentlichen Vorlesungszeit von Donnerstag, 13.02.2020, bis Samstag, 15.02.2020 (in Erlangen), um die Arbeitsergebnisse zu präsentieren und auszuwerten.

Empfohlene Literatur

- Birgit Emich: Geschichte der Frühen Neuzeit (1500-1800) studieren. 2., aktual. Aufl. München 2019. - Bernd Roeck: Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance. 3. Aufl. München 2018. - Heinz Schilling: 1517. Geschichte eines Jahres. München 2017. - Luise Schorn-Schütte: Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit: Grundzüge einer Epoche. 3., überarb. Aufl. Paderborn 2019.