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Informationen für Studienanfänger

Das Department Geschichte heißt alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Fach Geschichte herzlich willkommen. Auf den folgenden Seiten finden Sie allgemeine Informationen und Orientierung rund um den Studienstart:

Für Studienanfängerinnen und -anfänger stehen vielfältige Orientierungs- und Informationsangebote zur Verfügung:

Im Vorfeld: Studieninformationstage – Hilfe bei der Fächerwahl

Jedes Jahr organisiert die Friedrich-Alexander-Universität in Zusammenarbeit mit den Gymnasien der Großregion für die Schüler der Abiturklassen eine mehrtägige Informationsveranstaltung, während der sich die verschiedenen Fächer der Universität Erlangen-Nürnberg präsentieren und ihre Studienangebote vorstellen. Auch das Department Geschichte beteiligt sich traditionell an diesen Studieninformationstagen und informiert über den Ablauf des Geschichtstudiums in Erlangen, über Voraussetzung und Anforderungen sowie über Chancen und Perspektiven für Absolventen. Die Veranstaltung richtet sich an Studieninteressierte und bietet Entscheidungshilfen bei der Wahl geeigneter Studienfächer.

Die Termine und das jeweilige Programm der jährlichen Studieninformationstage, die üblicherweise im September stattfinden, werden jeweils rechtzeitig über die Studienseiten der Universität bekannt gegeben. Auch das Department weist auf seine eigene Präsentation jeweils gesondert im Online-Veranstaltungskalender hin.

Zum Einstieg: Einführungsveranstaltung

Für alle Neueinsteiger ins Studium bietet das Department jeweils zum Semesterbeginn eine Einführungsveranstaltung an. Im Rahmen dieser Veranstaltung lernen die Studierenden die Struktur des Departments und seiner Einrichtungen kennen und sie erhalten praktische Informationen zur Planung und Organisation des Geschichtsstudiums, insbesondere in der Anfangsphase. Die geltenden Fachstudien- und Prüfungsordnungen werden mit besonderem Blick auf die Bedürfnisse von Studienanfängern erläutert und Orientierungshilfen für die Zusammenstellung eines Stundenplans für das erste Fachsemester gegeben. Darüber hinaus stellt das Department besondere Angebote für Studierende der Geschichte vor, wie etwa die Möglichkeit zu einem Studienaufenthalt im Ausland.

Die Einführungsveranstaltung findet üblicherweise in der Woche vor Vorlesungsbeginn (Mitte Oktober bzw. Mitte April) statt. Die jeweiligen Termine werden rechtzeitig im Online-Veranstaltungskalender des Departments sowie auf der Seite des Studien-Service-Centers der Philosophischen Fakultät bekannt gegeben.

Mittendrin: Allgemeine und Fachstudienberatung

Für individuelle Fragen und Anliegen stehen Ihnen als Ansprechparter die Mitarbeiter der allgemeinen Studienberatung der Philosophischen Fakultät sowie die speziellen Fachstudienberater am Department Geschichte zur Verfügung.

Immatrikulation

Die Einschreibung in den BA- und die Lehramtsstudiengänge im Fach Geschichte ist zulassungsfrei. Eine Bewerbung im Vorfeld ist nicht erforderlich. Die Immatrikulation ist jeweils zum Wintersemester innerhalb der offiziellen Fristen möglich. Die Immatrikulation erfolgt über die Studentenkanzlei der Universität.

Semesterstart

Studierende und Lehrende an deutschen Universitäten unterscheiden meistens umgangssprachlich zwischen „Semester“ und „Semesterferien“. Tatsächlich jedoch dauert ein (juristisches) Semester stets volle sechs Monate und schließt jeweils eine „vorlesungsfreie Zeit“ mit ein. An der Friedrich-Alexander-Universität beginnt das Wintersemester juristisch am 1. Oktober, das Sommersemester am 1. April. Die Lehrveranstaltungen jedoch beginnen üblicherweise ca. eine bis zwei Wochen später: Die entsprechenden Termine – auch schon für künftige Semester – werden von der Universität in den „Allgemeinen Hinweisen“ des Vorlesungsverzeichnisses veröffentlicht.

Anmeldung zu Lehrveranstaltungen

Viele Lehrveranstaltungen aus dem Kursangebot des Departments Geschichte sind teilnehmerbeschränkt. Dies gilt insbesondere für Seminarveranstaltungen und Übungen. Die Anmeldung zu solchen teilnahmebeschränkten Veranstaltungen erfolgt innerhalb der entsprechenden Fristen über die Portale Studon oder MeinCampus.

Die jeweils geltenden Anmeldefristen sind im Vorlesungsverzeichnis ausgewiesen. Sie beginnen üblicherweise jeweils zum 1. September (Wintersemester) bzw. zum 1. März (Sommersemester) und enden eine Woche vor Vorlesungsbeginn. Für Studienanfängerinnen und -anfänger, die oft erst nach Ablauf der Anmeldefristen an die Universität kommen, hält das Department in den einschlägigen Veranstaltungen in der Regel bestimmte Kontingente für Nachrücker frei. Bitte kontaktieren Sie hier so bald als möglich die Dozentinnen und Dozenten der von Ihnen gewünschten Veranstaltungen.

Die in den Basismodulen des Geschichtsstudiums verpflichtend vorgeschriebenen Überblicksvorlesungen sind nicht teilnahmebeschränkt. Aus organisatorischen Gründen ist hier aber auch eine Anmeldung über Studon erforderlich.

Anmeldung zu Prüfungen

Nach der Zulassung zu einer Veranstaltung ist in einem zweiten Schritt ggf. eine gesonderte Prüfungsanmeldung erforderlich. Diese wird einige Wochen nach Veranstaltungsbeginn während eines zweiwöchigen Anmeldezeitraums über das Portal MeinCampus vorgenommen. Über die hier geltenden Termine werden Sie rechtzeitig in Ihren Veranstaltungen informiert.

Der Ablauf des Geschichtsstudiums in den verschiedenen Studiengängen wird von den Fachstudien- und Prüfungsordnungen rechtlich bindend geregelt. Die intensive Lektüre dieser Dokumente wird allen Studierenden dringend empfohlen. Die dort verfügten Bestimmungen lassen jedoch noch relativ große Freiheiten zur individuellen Gestaltung Ihres Studiums:

Grundlagen- und Orientierungsphase

Am Anfang des Studiums steht die sogenannte Grundlagen- und Orientierungsphase, in der Sie allgemeine Kenntnisse zu Inhalten des Fachs und seinen Arbeitsweisen erwerben. Diese Phase schließt nach zwei Semestern mit der Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) ab. Die GOP wird im Fach Geschichte studienbegleitend abgelegt, d.h. sie gilt als bestanden, wenn nach zwei (max. drei) Semestern zwei (BA, Lehramt Gymnasium) bzw. ein (Lehramt Real-, Haupt und Grundschule) Basismodul im Gesamtumfang von 20 bzw. 10 ECTS-Punkten erfolgreich absolviert wurden.

Ein Basismodul besteht prinzipiell aus einer epochenbezogenen Überblicksvorlesung und einem Proseminar. Im BA-Studium und im Studium der Geschichte für das Lehramt Gymnasium müssen diese beiden Veranstaltungen aus derselben Geschichtsepoche gewählt werden. Ein vollständiges Basismodul in diesen sog. „vertieften“ Studiengängen wäre also z.B. die Kombination aus der Überblicksvorlesung Alte Geschichte und einem Proseminar aus dem Veranstaltungsangebot der Alten Geschichte.

In den sog. „nicht vertieften“ Lehramtsstudiengängen für Real-, Haupt- oder Grundschullehramt ist hingegen eine Verschränkung von zwei Epochen im Basismodul vorgeschrieben. Hier sind entweder die Alte und die Mittelalterliche oder die Frühneuzeitliche und die Neueste Geschichte mit einander zu kombinieren. Für ein korrektes „Basismodul RGH“ im nicht vertieften Lehramtsstudium kann also z.B. die Überblicksvorlesung in der Neuesten Geschichte mit einem Proseminar zu einem Thema der Frühen Neuzeit oder umgekehrt kombiniert werden. Nicht zulässig ist hingegen z.B. die Verbindung der genannten Überblicksvorlesung mit einem Proseminar der Neuesten Geschichte. Dieselben Kombinationsvorschriften gelten analog für die Alte und die Mittelalterliche Geschichte.

In welchen Geschichtsepochen Sie die Basismodule für Ihre GOP absolvieren möchten, ist ganz Ihrer persönlichen Entscheidung überlassen. Bitte beachten Sie aber bei Ihrer Studienplanung, dass manche Veranstaltungen nicht in jedem Semester angeboten werden. Insbesondere die Überblicksvorlesungen folgen so einem bestimmten Veranstaltungsrhythmus: Die Überblicksvorlesungen der Alten und der Mittelalterlichen Geschichte werden immer im Wintersemester, die Überblicksvorlesungen der Frühneuzeitlichen und der Neuesten Geschichte im Sommersemester angeboten.

Für die Belegung der einzelnen Veranstaltungen innerhalb eines Basismoduls gibt es keine Vorschriften. Beide Veranstaltungen können sowohl gleichzeitig oder in beliebiger Reihenfolge über zwei Semester verteilt besucht werden. Ebensowenig gibt es Vorgaben hinsichtlich der inhaltlichen Themen der Proseminare. Hier können Sie sich – unter Beachtung der Epochenzuordnung – bei der Auswahl einzelner Veranstaltungen von Ihren eigenen Interessen leiten lassen. Die Zuordnung einzelner Veranstaltungen zu Epochen ist aus der Gliederung im Vorlesungsverzeichnis eindeutig ersichtlich.

Weitere Veranstaltungen im ersten Studienjahr

Neben den Wahlpflichtmodulen, die für die Ablegung der GOP erforderlich sind, ist in den ersten zwei Fachsemestern der Besuch des Moduls „Methodische Grundlagen“ vorgeschrieben. Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen des Typs „Praxisübung“, von denen eine zum Themenfeld „Quellen und Hilfswissenschaften“ (Typ I) und eine zum Themenfeld „Quellen, Theorie und Methoden“ (Typ II) zu belegen ist. Eine der beiden Praxisübungen ist zudem im Bereich der Alten oder der Mittelalterlichen Geschichte, die andere Praxisübung im Bereich der Frühneuzeitlichen oder der Neuesten Geschichte zu belegen.

Weitere verpflichtende Vorgaben zur Gestaltung des ersten Studienjahres bestehen nicht, jedoch ist es sinnvoll,  bereits in dieser frühen Studienphase weitere Bestandteile des (Geschichts)-Studiums, wie etwa die Schlüsselqualifikationen oder den fachspezifischen Wahlpflichtbereich, im Auge zu behalten. Nehmen Sie diese Pflichtbestandteile Ihres Studiums rechtzeitig in Angriff, um später nicht in Zeitnot zu geraten.

Spracherwerb

Studierende, die bei der Einschreibung noch nicht die spezifischen Sprachanforderungen des Geschichtsstudiums erbracht haben, sollten sich möglichst vom ersten Studiensemester an um den Erwerb der entsprechenden Nachweise kümmern. Dies betrifft insbesondere den Nachweis von (gesicherten) Lateinkenntnissen, die für den BA- und den gymnasialen Lehramtsstudiengang verpflichtend vorgeschrieben sind. Der Nachweis dieser Sprachkenntnisse ist in beiden Studiengängen bindende Voraussetzung für die Zulassung in den Proseminaren der Alten und der Mittelalterlichen Geschichte. Studierende in den „nicht vertieften“ Lehramtsstudiengängen (Real-, Haupt- und Grundschule) müssen keine Lateinkenntnisse nachweisen.

Betroffene Studierende, die bei Studienstart noch über keine Lateinkenntnisse verfügen, können diese in einem zweisemestrigen Sprachkurs studienbegleitend an der Universität nachholen. Informationen zu diesem Angebot finden Sie auf den entsprechenden Webseiten des Lehrstuhls für Mittellateinische Philologie. Bitte kümmern Sie sich möglichst früh um Ihre Anmeldung. Es werden nur Anmeldungen akzeptiert, die vor Ablauf der ersten Vorlesungswoche eingehen!

Neben Latein schreiben die Fachstudienordnungen der Geschichte den Nachweis von Kenntnissen einer oder zweier moderner Fremdsprachen vor. Dieser Nachweis kann über das Abiturzeugnis (mind. 3 aufeinanderfolgende Jahre Schulunterricht im betreffenden Fach mit mindestens ausreichender Zeugnisnote) erbracht werden oder durch entsprechende Sprachkurse am Sprachenzentrum der Universität. Die in Sprachkursen erworbenen ECTS-Punkte können zumeist als Schlüsselqualifikation für das Fachstudium angerechnet werden.

Büros und Sekretariate

Die Lehrstuhlsekretariate und die Büros der Dozentinnen und Dozenten finden Sie in den Räumlichkeiten des Departments in den Gebäuden Kochstraße 4 und Bismarckstraße 12:

Alte Geschichte: Kochstraße 4, 2. Stock
Mittelalterliche Geschichte: Kochstraße 4, 3. Stock
Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit): Kochstraße 4, 3. Stock
Neueste Geschichte: Kochstraße 4, 3. Stock
Bayerische und Fränkische Landesgeschichte: Kochstraße 4, 4. Stock
Osteuropäische Geschichte: Bismarkstraße 12.

Die Raumnummern einzelner Büros finden Sie auf den jeweiligen Personalseiten der homepages der einzelnen Lehrstühle und Professuren.

Unterrichts- und Veranstaltungsräume

In folgenden Gebäuden finden üblicherweise Lehrveranstaltungen des Departments Geschichte statt:

Bismarckstraße 1: A-, B- und C-Turm

Der Gebäudekomplex Bismarckstraße 1 umfasst neben dem AudiMax (Auditorium maximum), dem größten Hörsaal der Philosophischen Fakultät, Büro- und Lehrräume verschiedenster geistes- und kulturwissenschaftlicher Fächer. Die Räume verteilen sich auf drei „Türme“, die mit den Buchstaben A, B und C unterschieden werden. Diese Buchstaben sind auch fester Bestandteil der Raumbezeichnungen. Ein regelmäßig vom Department Geschichte genutzter Raum ist C201.

Bismarckstraße 12: Osteuropäische Geschichte

Hier hat der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte seinen Sitz mit Büro-, Bibliotheks- und Lehrräumen im ersten Stock des Gebäudes. Seminare finden normalerweise in Raum 1.313 statt.

Philosophisches Seminargebäude II (PSG II)

Das neugebaute Seminargebäude II liegt zwischen den Gebäuden Kochstraße 4 und Kochstraße 6 (hinter der Cafeteria). Die Kursräume in diesem Gebäude sind nummeriert. Die Raumnummern beginnen jeweils mit „PSG 0.0…“.

Kollegienhaus, Universitätstraße 15

Das Kollegienhaus ist das zentrale Vorlesungsgebäude in der Innenstadt und wird von verschiedenen Fächern der Universität für ihre Lehrveranstaltungen genutzt. Die Raumbezeichnungen in diesem Gebäude beginnen jeweils mit „KH“.

Studienzentrum Stintzingstraße 12

Eher selten finden Veranstaltungen des Departments Geschichte im Studienzentrum Stintzingstraße statt (Stintzingstraße 12). Die dortigen Räume sind an Raumnummern erkennbar, die – ja nach Stockwerk – mit „I/…“, „II/…“ oder „III/…“ beginnen. Es besteht eine direkte Busverbindung zwischen der Bismarckstraße 1/Hindenburgstraße und der Stintzingstraße (Linien 288 und 289).

Hörsäle in der „Alten Mathematik“, Bismarckstraße 1a

Im ehemaligen Gebäude des inzwischen umgezogenen Mathematischen Instituts stehen dem Department Geschichte zwei Hörsäle für Vorlesungen zur Verfügung. Diese werden als „Großer“ bzw. „Kleiner Hörsaal“ in der „Alten Mathematik“ bezeichnet.