Allgemeine Informationen
Im Rahmen der Machbarkeitsstudien forschen wir vor dem Hintergrund, dass etwa 90 Prozent antiker Belege (literarischer und materieller Art) verloren gegangen sind, insbesondere im Hinblick auf die intersubjektiv überprüfbare Rekonstruktion antiker Produkte und deren Testung unter historischen Rahmenbedingungen. Dabei integrieren wir nicht nur genuin altertumswissenschaftliche Methoden, sondern nutzen auch naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Maschinenbau, der Strömungsmechanik, der Chemie und der Kunststofftechnik, um die Leistungspotenziale zu eruieren. Dies ist in dieser Konsequenz bislang nicht geschehen.
Bislang standen die Rekonstruktion und Untersuchung römischer Patrouillenboote, Flussboote und Küstenschiffe, die Leistungspotenziale antiker Artillerie und Fernschusswaffen sowie die antike Transport- und Wagenbautechnologie im Fokus. Darüber hinaus beschäftigen wir uns jedoch auch mit antiken Maltechniken und deren Intentionen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Ausgehend von diesen und weiteren Forschungsfeldern soll sich das Netz neuer Erkenntnisse erweitern und gegenseitig stärken, sowohl auf dem Gebiet des römischen Lebens an der Grenze als auch, ausgehend von den jeweiligen Schwerpunkten, darüber hinaus.
Projekte im Rahmen der Machbarkeitsstudien
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- Dreyer_WhitePaper_RZ
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