Prof. Dr. Boris Dreyer

Professur für Alte Geschichte

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Kochstraße 4 91054 Erlangen
Zimmer: Raum 2.023 Büro Prof. Boris Dreyer, Geschoss: 02

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Nach Vereinbarung per E-Mail im Semester: dienstags, 14:30-15:00 Uhr, nur nach Anmeldung via Mail

akademischer Werdegang

Vom 1. März 1996 bis zum 31.12.1998 war ich am Althistorischen Seminar von Göttingen wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit dem 1. Januar 1999 arbeitete ich dort als wissenschaftlicher Assistent. Bis zum 1.9. 2005 war ich wissenschaftlicher Oberassistent am Althistorischen Seminar (Georg-August Universität Göttingen). Ich bin vom 30.09. 03 bis zum 30.01. 04 beurlaubt gewesen, um ein Stipendium am Center for Hellenic Studies (Harvard) wahrzunehmen. Vom 1.1. bis 30.6. 2005 hatte ich die Gelegenheit, ein Forschungsstipendium am Institute for Advanced Study in Princeton als research fellow zu nutzen. Außerdem wurde mir das Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Februar 2004 bewilligt, das ich im September 2005 an der Universität Frankfurt angetreten und seit Herbst des Jahres 2006 (als research fellowauch am King’s College in London fortgesetzt habe, während ich auf meiner Oberassistentur in Göttingen weiterhin beurlaubt war. Im Sommersemester 2007 habe ich an der Universität Frankfurt am Main den vakanten Lehrstuhl vertreten. Weitere Lehrstuhlvertretungen in Chemnitz (W 2) im Sommersemester 2009 und in Tübingen (W 3) für das WS 2009/10 wurden mir angeboten, die ich wegen meines Rufes an die Universität Erlangen-Nürnberg ablehnen musste. Seit dem Sommersemester 2010 nehme ich meine Lehraufgaben auf der Professur für Alte Geschichte am Department Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg wahr.
Mein Rigorosum habe ich im Juni 1997 an der Universität Göttingen abgelegt und meine Dissertation Ende 1999 im Rahmen der Historia Einzelschriften (nr. 137) veröffentlicht. Das Habilitationsverfahren habe ich am 16.7. 2003 erfolgreich abgeschlossen. Die Habilitationsschrift ist in der Reihe der Frankfurter Althistorische Beiträge Bd. 11 veröffentlicht worden. Am 18.08. 2008 ist mir die außerplanmäßige Professur an der Universität Göttingen verliehen worden. Im Oktober 2009 habe ich den Ruf auf die Professur Alte Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg angenommen. Mehrfach bin ich inzwischen durch den Präsidenten der Universität für hervorragende Leistungen in der Forschung und Lehre ausgezeichnet worden. Weiter bin ich im Vorstand des Interdisziplinären Zentrums Alte Welt an der FAU sowie Sprecher des Interdisziplinären Zentrums Editionswissenschaften. Seit Ende 2014 bin ich Herausgeber des Magazins für digitale Editionswissenschaften des IZED (www.ized.fau.de), dessen erste Ausgabe Anfang 2015 erscheint (faumag.hypotheses.org). Desweiteren bin ich Herausgeber der Reihe „Orient und Okzident in der Antike” (s. Veröffentlichungen). Seit dem September 2015 bin ich mitverantwortlicher Herausgeber der Zeitschrift „Gephyra“ sowie Mitglied des „Advisory Board“ des „Research Centre for Mediterranean Languages and Cultures (RCMLC)“ der Akdeniz Universität von Antalya.

EGEA-Verein

Herr Prof. Dreyer ist neben seiner Tätigkeit an der Professur für Alte Geschichte auch Vorstand des EGEA Vereins („Erlebnis Geschichte und experimentelle Archäologie e.V.“).

Das  Ziel des Vereins ist es, antike, vor allem die römische Geschichte und Archäologie auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse für alle Interessierten wieder erlebbar zu machen.
Es wird die universitäre Forschung auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gefördert und unterstützt, insbesondere die praktische Anwendung neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich möglichst originalgetreuer Nachbauten (zum Beispiel römische Patrouillenboote oder römische Geschütze).
Der Verein verfolgt weiter das Ziel, nicht nur Altertumswissenschaftler, sondern auch Studierende, Schüler*innen und alle Interessierten praktisch in den Nachbau- und Forschungsprozess mit einzubinden und teilhaben zu lassen, um so das Wissen um die Vergangenheit sowie die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Öffentlichkeit nachvollziehbar zu machen.
So fördert und unterstützt der Verein auch Projekte unter Beteiligung von Studierenden und Schüler*innen an der FAU (wie z.B. den Bau und die Testung zweier römischer Geschütze im Rahmen von studentischen Abschlussarbeiten) und versteht sich auch als Teil des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses.
EGEA versteht sich als Bindeglied zwischen FAU, Schulen und der Öffentlichkeit und will für alle, die mehr über die römische Vergangenheit erfahren wollen, diese erfahrbar und erlebbar machen. Bei Interesse lädt Sie der Verein ein, am wissenschaftlichen Erkenntnisprozess teilzuhaben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Publikationen

Bücher

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Herausgegebene Bände

Beiträge bei Tagungen

Sonstige

Rezensionen zu den Publikationen

  • Dreyer, Boris: Als die Römer frech geworden: Varus, Hermann und die Katastrophe im Teutoburger Wald, Darmstadt 2008.
    besprochen in: Münzen und Sammeln 3, 2009, S. 46-7; das Parlament, Nr. 6/7, 2./9. Februar 2009, u.v.m.
  • Dreyer, Boris: Arminius und der Untergang des Varus – Warum die Germanen keine Römer wurden, Stuttgart 2009.
    besprochen in vielen Fachzeitschriften und Tageszeitungen, z.B.: Tagesspiegel 4.1.09; Berliner Zeitung 7.5.09, W. Schwerdt in: suite101.de; Stuttgarter Zeitung 8.4. 2009, S. 34; Angelika Herzog, Recklinghauser Zeitung 17.06.09, S. 13; Barbara Steinhauer, Radio Aktiv, Hameln 4.5. 2009; PM History Special 6, 2009; U. Baron, Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte 4, 2009, S. 65-68; Neue Presse 14.03. 2009; Neue Presse 20.06. 2009; Literatur-Report 05, 2009; Horst Schinzel, HS-Kulturkorrespondenz 23.4. 2009; Damals 5, 2009; Sanzick, in: Zevener Zeitung, 16.06.09; Vaihinger Kreiszeitung, 9.5. 2009, S. 15; taz 18.05. 2009.
  • Dreyer, Boris: Die römische Nobilitätsherrschaft und Antiochos III. 205-188 v.Chr., Frankfurter Althistorische Beiträge 11, Frankfurt am Main 2007.
    besprochen von R. Schulz, in: Gnomon 81, 2009, S. 330-335.
  • Dreyer, Boris: Die Innenpolitik der Römischen Republik, Darmstadt 2006.
    besprochen z.B. von H. Heftner, HZ 285, 2007, S. 693-694.
  • Dreyer, Boris: Städtische Politik unter den Attaliden und im Konflikt zwischen Aristonikos und Rom. Die Inschriften für Apollonios von Metropolis. Inschriften griechischer Städte aus Kleinasien, Band 63, Bonn 2003 (Habelt-Verlag).
    besprochen z.B. in: Cl. Eilers, JRS 95, 2005, S. 253-255; Ph. Gauthier, REG 117, 2004, nr. 280-282, S. 650-654; C.P. Jones, JRA 17, 2004, S. 469-485; SEG 53, 2003, nr. 1312, S. 322-331; B. Virgilio, Sui Decreti di Metropolis in Onore di Apollonio, in: Studi Hellenistici XIX, Pisa 2006, S. 249-268.
  • Dreyer, Boris: Untersuchungen zur Geschichte Athens in Spätklassischer Zeit (322- ca. 230 v.Chr.), Stuttgart 1999 (Historia Einzelschriften 137). 490 S.
    besprochen z.B. in der HZ 273, 2001, 146-147; Das Historisch-politische Buch, Heft 2, 2000, S. 131; Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Romanistische Abt. Bd. 120, S. 378-379; Tyche 21, 2006, S. 210-211.
  • Dreyer, Boris: Wann endet die Klassische Demokratie Athens?, AncSoc 31, 2001, S. 27-65.
    besprochen in der FAZ 16.4.2003.
  • Dreyer, Boris: Vom Buchstaben zum Datum. Einige Bemerkungen zur aktuellen ‚Steinschreiberforschung’, Hermes 126, 1998, S. 276-296.
    besprochen in der FAZ 30.12.98.
  • Dreyer, Boris: Die Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.). Ein Römerboot auf dem Prüfstand bei Bau und Test für Wissenschaft und Öffentlichkeit, Darmstadt 2022.
    prämiert im Rahmen der vom BMBF ausgelobten Ausschreibung „Citizen Science“ in Hamburg am 9.10. 2024.