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Informationen für Studienanfänger*innen im Corona-Wintersemester 2020/21

Liebe Studienanfänger*innen des Wintersemesters 2020/21

Herzlich Willkommen! Wir freuen uns über Ihr Interesse am Fach Geschichte und wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg für Ihr Studium an unserem Department.

Das Wintersemester 2020/21, Ihr erstes Fachsemester, ist außergewöhnlich: Die Corona-Pandemie macht viele eingeführte Formen des akademischen Miteinanders von Studierenden und Lehrenden an der Universität derzeit unmöglich. Wir alle müssen uns in neue Formen des Lehrens und Lernens einfinden.

Für Sie als Studienanfänger*innen ist dies eine besondere Herausforderung: Das Ankommen an der Universität, das Kennenlernen akademischer Formen und Rituale, aber auch die Kontaktaufnahme zu anderen Studierenden „auf dem Flur“ und in der Cafeteria – all das ist derzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Um Ihnen dennoch den Einstieg in die Lebenswelt der Universität und in Ihr Studium der Geschichte zu erleichtern, haben wir im Folgenden einige grundlegende Informationen zusammengestellt:

Das Department Geschichte bietet im Wintersemester 2020/21 das in den verschiedenen Fachstudien- und Prüfungsordnungen des Fachs Geschichte verankerte Lehrprogramm in vollem Umfang an. Es fallen keine Lehrveranstaltungen corona-bedingt aus.

Alle Lehrveranstaltungen werden in Online-Formaten unterrichtet. Es findet keine Präsenzlehre in den Räumen der Universität statt.

Einen vollständigen Überblick über die Lehrveranstaltungen im Fach Geschichte finden Sie im Online-Vorlesungsverzeichnis.

Der Studienablauf in den verschiedenen Studiengängen des Fachs Geschichte wird von den Fachstudien- und Prüfungsordnungen (FPOs)geregelt. Hier ist festgelegt, welche Pflichtmodule im Laufe eines regulären Studiums absolviert werden müssen, mit welcher Gewichtung die einzelnen Module in die Berechnung der Abschlussnote eingehen, welche Prüfungsformen vorgeschrieben sind und ggf. in welcher Reihenfolge einzelne Module absolviert werden sollen. Die Angaben der „Fachstudien- und Prüfungsordnungen (FPOs)“ werden ergänzt und konkretisiert von den sogenannten „Modulhandbüchern“, in denen weitere Details zu den einzelnen Modulen geregelt sind.

Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie die für Sie gültige Fachstudien- und Prüfungsordnung bereits zu Beginn Ihres Studiums sorgfältig zu Kenntnis nehmen. Beachten Sie, dass es unterschiedliche Fachstudien- und Prüfungsordnungen für die verschiedenen Studienabschlüsse (Bachelor, Lehramt, Master etc.) gibt. Zudem liegen die FPOs z.T. in unterschiedlichen (chronologischen) Fassungen vor: Für Studienanfänger*innen und Studiengangswechsler*innen gilt jeweils die neueste Fassung – dies gilt auch dann, wenn aus Vorstudienphasen Leistungen und Fachsemester angerechnet wurden.

Folgende Fachstudien- und Prüfungsordnungen des Fachs Geschichte sind für Studienanfänger*innen im Wintersemester 2020/21 gültig:

Folgende Fassungen der Modulhandbücher (Sonderfassung: Corona) finden im Wintersemester 2020/21 Anwendung:

Das Department Geschichte stellt eine anschauliche Erläuterung des Studienaufbaus und der Studienplanung im Videoformat zur Verfügung. Sie finden das Video hier – eine Anmeldung in Studon ist erforderlich.

Machen Sie sich bereits zu Anfang des Studiums mit der für Sie geltenden Fachstudien- und Prüfungsordnung (FPO) vertraut. Dort erfahren Sie, welche Module Sie für ein erfolgreiches Studium absolvieren müssen.

Die verschiedenen Studienablaufpläne im Fach Geschichte (Bachelor und Lehramt) sind relativ flexibel angelegt. Das heißt: Die Studienordnungen bieten Ihnen die Möglichkeit, die Abfolge einzelner Pflichtmodule sowie deren thematische Ausrichtung im Rahmen des bestehenden Angebotes selbst zu wählen. Für die Gestaltung eines „machbaren“ Stundenplans sollten Sie folgende Aspekte bedenken:

  • Jedes Semester ist idealerweise mit einem workload von 30 ECTS-Punkten veranschlagt, wobei dieser Wert jederzeit über- oder unterschritten werden darf. Ein ECTS-Punkt entspricht rechnerisch einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden; eine mit 5 ECTS-Punkten angesetzte Lehrveranstaltung erfordert also einen Gesamtarbeitsaufwand von 150 Stunden. Davon entfallen in der Regel 30 Stunden (= 15 Semesterwochen x 2 Semesterwochenstunden [SWS]) auf die Teilnahme an den wöchentlichen Seminarsitzungen oder Vorlesungen; die verbleibenden 120 Stunden dienen der Vor- bzw. Nachbereitung der Kurssitzungen (auch online!) sowie ggf. der Erstellung einer schriftlichen Prüfungsarbeit in den „Semesterferien“. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte: Seminare erzeugen z.B. durch vorbereitende Lektüreaufgaben und die Erstellung einer Seminararbeit einen höheren workload als viele Vorlesungen oder Übungen. Grundsätzlich sind Sie gut beraten, wenn Sie im ersten Semester – abhängig von den Anforderungen Ihres Zweitfaches und eventuellen Sprachkursen (z.B. Latein) – etwa drei bis vier geschichtswissenschaftliche Veranstaltungen belegen.
  • Regulär nach Ablauf von zwei Studiensemestern muss die „Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP)“ abgelegt werden. Die genaue Form dieser Prüfung, die studienbegleitend durch das Bestehen bestimmter Module absolviert wird, ist für die einzelnen geschichtswissenschaftlichen Studiengänge jeweils in der einschlägigen Fachstudien- und Prüfungsordnung geregelt. Je nach angestrebtem Studienabschluss sind ein oder zwei Überblicksvorlesungen sowie ein oder zwei Proseminare erfolgreich abzuschließen. Bitte bedenken Sie dies bei der Planung Ihres Studienablaufs im ersten Studienjahr.
  • Verschiedene Lehrformate im Geschichtsstudium bauen klassischer Weise auf einander auf: Überblicksvorlesungen und Proseminare vermitteln Basis- und Orientierungswissen sowie grundlegende Methodenkenntnisse des historischen Arbeitens. Sie sollten daher – auch unabhängig von den Vorgaben der GOP – in den Anfangssemestern eines Geschichtsstudiums (1-4. Fachsemester) belegt werden. Dasselbe gilt für die Praxisübung I (Historische Hilfswissenschaften / Methodische Grundlagen), die ebenfalls möglichst früh im Studium absolviert werden sollte. Die Praxisübung II (Theoretische Grundlagen) hingegen thematisiert relativ abstrakte Sachverhalte, deren Verständnis und Einordnung in einem fortgeschritteneren Fachsemester gemeinhin leichter fällt (4.-5. Fachsemester). Hauptseminare (Historische Forschungspraxis) und Vorlesungen (Historisches Fachwissen) wiederum richten sich an Studierende im „Hauptstudium“, die die üblichen Einführungsformate (Proseminare etc.) bereits erfolgreich absolviert haben: Zwar können Sie als Studienanfänger*in auch fortgeschrittene Fachvorlesungen aus Interesse besuchen, es empfiehlt sich aber nicht, bereits im ersten Fachsemester hier eine Prüfung abzulegen. Bitte beachten Sie: Einmal bestandene Prüfungen können nicht zur reinen Notenverbesserung wiederholt werden. Ein durch „Anfängerfehler“ verpatztes Ergebnis in einem Hauptseminar oder einer Vorlesungsprüfung bleibt unverrückbar bestehen und fließt in Ihre Abschlussnote ein. Folgen Sie daher den Empfehlungen des Studienablaufplans.

Nutzen Sie zur Planung ihres Studienablaufs die vielfältigen Informationsangebote der Fachstudienberater*innen sowie der Fachschaftsinitiative Geschichte. Rechtzeitig vor Beginn der Vorlesungszeit wird es zudem Informations- und Einführungsveranstaltungen geben: Die Termine werden mit angemessenem zeitlichem Vorlauf über die homepage des Departments Geschichte bekannt gegeben. [Bitte beachten Sie diesbezüglich folgende Aktualisierung: Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen hat das Department Geschichte beschlossen, die für den 3. November geplante Begrüßungsveranstaltung für die Studienanfänger*innen des Wintersemesters 2020/21 durch verschiedene Online-Angebote zu ersetzen. Nähere Informationen erhalten alle neuimmatrikulierten Studierenden per Mail sowie über die Homepage des Departments Geschichte].

Zusätzlich bietet das Department Geschichte allen Studienanfänger*innen im Corona-Wintersemester 2020/21 ein besonderes Mentoring-Programm: Fortgeschrittene Studierende stehen Ihnen während des gesamten Semesters als persönliche Ansprechpartner für alle Belange rund um Ihren Studieneinstieg zur Verfügung. In Kleingruppen von ca. 8-10 Studierenden dürfen nicht nur Fragen zu Studienordnungen und Bibliothekszugängen gestellt, sondern auch Geheimtipps zum mutmaßlich besten Caffè Latte der Stadt ausgetauscht werden. Zugleich haben Sie in diesen Kleingruppen die Möglichkeit, sich mit anderen Studienänfänger*innen über Ihre Erfahrungen auszutauschen.

Das Mentoren-Programm startet in der Woche vor Semesterstart: Interessierte können ab dem 15. Oktober über die Plattform „Studon“ einer Kleingruppe beitreten. Ihre Mentorin bzw. Ihr Mentor wird Sie dann zeitnah mit weiteren Informationen kontaktieren. Das Department Geschichte empfiehlt allen Studienanfänger*innen nachdrücklich, von diesem Angebot Gebrauch zu machen, um die Hürden für den Einstieg in das „System Universität“ unter den durch die Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen möglichst niedrig zu halten.

Für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen im Fach Geschichte ist im Vorfeld eine Anmeldung über die Studienplattform „Studon“ erforderlich. Studienanfänger*innen erhalten die Zugangsdaten zu dieser Plattform nach der Imatrikulation an der FAU zusammen mit den weiteren Einschreibungsunterlagen.

Der Anmeldezeitraum für Lehrveranstaltungen des Departments Geschichte beginnt am Donnerstag, den 1. Oktober 2020, um 8:00 Uhr und endet am Tag des Semesterstarts am 2. November 2020 um 0:00 Uhr.

Für die erste Stunde des Anmeldezeitraums gilt jeweils Gleichberechtigung aller Anmeldungen: Alle Bewerbungen werden gesammelt und Teilnahmeplätze per Los vergeben. Danach werden weitere Anmeldungen in der zeitlichen Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Die Einträge im Online-Vorlesungsverzeichnis sind in der Regel mit Studon verlinkt, so dass während des Anmeldezeitraums von dort direkt die Anmeldemaske des jeweiligen Kurses geöffnet werden kann.

Bitte beachten Sie, dass zahlreiche Lehrveranstaltungen einer Begrenzung der Teilnehmerzahl unterliegen. Dies betrifft in den ersten Studiensemestern insbesondere Proseminare, Übungen und Praxisübungen. In der Regel ist es möglich, sich auf einer Warteliste einzutragen, wenn alle regulären Teilnahmeplätze bereits ausgebucht sind. In diesem Fall besteht allerdings keine Garantie, dass Sie in den Kurs nachrücken können. Es empfiehlt sich in diesem Fall, eine Ersatzveranstaltung zu wählen.

Keine Begrenzung der Teilnehmerzahl besteht für die Überblicksvorlesungen; auch hier ist aber eine Anmeldung im Vorfeld aus organisatorischen Gründen erforderlich. Bitte beachten Sie, dass die Überblicksvorlesungen (Module des Basisbereichs Historisches Grund- und Orientierungswissen) nach einem festen zeitlichen Turnus angeboten werden: Jeweils im Wintersemester finden die Überblicksvorlesungen Alte Geschichte und Mittelalterliche Geschichte statt; im Sommersemester folgen dann die Überblicksvorlesungen Neuere Geschichte/Geschichte der Frühen Neuzeit sowie Neueste und Zeitgeschichte. Es ist nicht erforderlich, die Überblicksvorlesungen in chronologischer Abfolge zu belegen.

Für Überblicksvorlesungen und Praxisübungen bestehen keine Zugangsvoraussetzungen. Sie können diese Veranstaltungen in jedem Fall bereits im ersten Semester belegen. Die Zulassung zu Proseminaren in der Alten und Mittelalterlichen Geschichte ist hingegen für Studierende der Studiengänge Bachelor of Arts und Lehramt Gymnasium an den Nachweis von Lateinkenntnissen geknüpft. Es besteht die Möglichkeit, diese Sprachkenntnisse studienbegleitend zu erwerben: Nähere Informationen zum Angebot finden Sie hier. Studierende aller anderen grundständigen Studiengänge im Fach Geschichte (Lehramt Real-, Mittel- und Hauptschule) müssen keine Lateinkenntnisse nachweisen.

Die produktivste Form des Lehrens und Lernens an der Universität war und ist der Präsenzunterricht in Seminaren, Übungen und Vorlesungen. Die Corona-Pandemie erlaubt aber derzeit kein Zusammentreffen größerer Personengruppen. Wir mögen diese Situation bedauern, zum Schutz besonders gefährdeter Mitmenschen ist dies aber unabdingbar.

Das Department Geschichte hat daher sein Lehrangebot bereits im Sommersemester 2020 bis auf Weiteres vollständig auf Online-Formate umgestellt: Studierende und Lehrende treffen sich über das Internet in virtuellen Räumen, nutzen Videokonferenzen, Chatrooms, Diskussionsforen und weitere elektronische Tools, um gemeinsam zu arbeiten, zu lernen und zu forschen. Nach einem turbulenten ersten Online-Semester im Sommer 2020 haben sich inzwischen bei allen Beteiligten eine gewisse Routine und Erfahrung im Umgang mit diesen anfangs ungewohnten Instrumenten eingestellt, und viele entdecken neben allen Einschränkungen auch die Vorteile der digitalen Universität.

Die wichtigsten Instrumente für das Online-Studium sind folgende:

  • Die Lernplattform Studon: Über Studon melden Sie sich zu Kursen an. Jede von Ihnen belegte Lehrveranstaltung im Fach Geschichte hat auf dieser Plattform einen eigenen „Ordner“, über den die Lehrenden Lektüretexte, Lernmaterialien und Medien oder Arbeitsaufträge verteilen. Zugleich bieten die Studon-Kurse verschieden Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Ihren Dozent*innen und anderen Mitstudierenden im selben Kurs. Studon ermöglicht v.a. sogenanntes „asynchrones“ Lernen, das heißt: alle Nutzer*innen können die dort bereitgestellten Materialien wochenweise in eigener zeitlicher Regie bearbeiten.
    Sie erhalten Ihre persönlichen Zugangsdaten für Studon zusammen mit weiteren Immatrikulations-Dokumenten nach der Einschreibung.
  • Das Videokonferenz-System Zoom: Für sogenannte „synchrone“ Lerneinheiten, die eine direkte, zeitgleiche Interaktion von Studierenden und Lehrenden erfordern, hat die FAU Campuslizenzen für die Video-Software Zoom erworben. Über Zoom können wöchentliche Seminardiskussionen, Vorlesungen, Referate und Präsentationen etc. realisiert werden. Allen Studierenden der FAU stehen die Funktionen von Zoom (unabhängig von einzelnen Lehrveranstaltungen) zur Verfügung: Sie können die Software also auch nutzen, um sich mit Kommiliton*innen auszutauschen oder Lerngruppen zu bilden.
    Die Nutzung von Zoom ist einfach: Eine Anleitung des Regionalen Rechenzentrums der FAU finden Sie hier. Grundsätzlich ist es für eine komplikationslose Teilnahme an „synchronen“ Lernangeboten via Zoom ratsam, vor Semesterbeginn die technischen Voraussetzungen (ausreichende Netzbandbreite, ggf. Webcam und Mikrofon/Headset) zu prüfen.
    Wenn Ihr/e Seminarleiter*in synchrone Sitzungen über Zoom einplant, erhalten Sie rechtzeitig per Email eine Einladung mit den erforderlichen Zugangsdaten zum jeweiligen Online-Gruppenraum.

Einige Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit ist eine gesonderte Anmeldung zur Prüfung in den von Ihnen belegten Kursen erforderlich. Diese Prüfungsanmeldung erfolgt über das Portal MeinCampus. Ohne eine Anmeldung zur Prüfung besteht kein Prüfungsanspruch. Die Meldefrist für Prüfungen im Wintersemester 2020/21 dauert vom 30. November 2020 (0.01 Uhr) bis 13. Dezember 2020 (23.59 Uhr). Ihre Zugangsdaten für das Portal MeinCampus erhalten Sie nach der Immatrikulation zusammen mit Ihren Einschreibungsunterlagen.

Aufgrund der pandemie-bedingten Anpassungen des Studienbetriebs ergeben sich im Einzelfall Veränderungen hinsichtlich der Prüfungsverfahren. Die von der FAU verabschiedete „Corona-Satzung“ erlaubt eine Flexibilisierung von Prüfungsformen zugunsten solcher Formate, die keine physische Präsenz an der Universität erfordern: Klausuren werden verstärkt durch sog. Portfolio-Prüfungen oder schriftliche Ausarbeitungen ersetzt, mündliche Prüfungen finden vielfach als E-Prüfungen über Video-Tools statt. Für jedes Modul kann die Bandbreite der zulässigen Prüfungsformen vorab in den Modulhandbüchern eingesehen werden; eine verbindliche Festlegung auf eine Prüfungsform muss von den einzelnen Kursleiter*innen verbindlich vor dem Beginn der Prüfungsanmeldung am 30.11.2020 getroffen und allgemein kommuniziert werden.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Wintersemester 2020/21!