Rückblick 2025 – Römerprojekt

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Am Ende eines ereignisreichen Jahres blicken wir, die wir alle engagiert in unserem Römerprojekt waren, auf viele Erfolge zurück. Zwar arbeiten wir noch bis zum 22.12., aber schon jetzt können wir Bilanz ziehen:

Wir haben unsere Danuvina zurück. Nachdem sie in einem Hochwasser Ende 2024 schon ziemlich geschunden schien, konnten wir mithilfe der slowakischen Kollegen die Danuvina noch im Frühjahr in Bratislava wieder aufpeppen. Auch die Ungarn haben unser Boot auf der langen Reise von West- nach Südungarn gut behandelt, und nun, seit September, ist das Boot wieder in unserer Halle und wird fitgespritzt für die Reise nach Kroatien im April 2026.

Großes Aufsehen hat unser Keltenwagen erregt, der im März 2025 fertig wurde und bisherige Rekonstruktionen weit hinter sich gelassen hat; auf dem Schlossgartenfest und zuletzt bei der Langen Nacht der Wissenschaften hat er die Veranstaltung geschmückt. Allein die Organisation von Pferden, Haflingern, hat Schwierigkeiten bereitet. Diese stehen im Februar 2026 bereit, dann, wenn auch der römische Reisewagen fertig sein wird. Terra X wird das filmen. Im Januar gehen wir dann der Frage nach, ob die Kelten bereits Wälzlager kannten, wie es jedes Handbuch im Maschinenbau, auf der Basis einer Interpretation eines dänischen Fundes, behauptet. Das wird im Januar 2026 geklärt und ggf. für den keltischen Wagen nachgebaut. Ein weiterer imposanter Wagenfund in Kroatien steht bereit, von uns nachgebaut zu werden: ein römischer Schnellwagen, wenn die behördlichen Hürden genommen sind.

Die römischen Boote, F.A.N. und Danuvina Alacris, werden weiter getestet, unter Ruder und Segel. Die Testergebnisse werden mit verbesserten Messapparaturen aufgenommen.

Seit September ist ein weiteres Boot hinzugekommen, ein Prahmboot vom Typ Zwammerdam II, Maßstab 1:2, also genau in der Größe, in der sie für die Altmühl zum Transport (bis errechnet 7 Tonnen) zum Unterhalt der Kastelle Gunzenhausen, Gnotzheim und Theilenhofen unterwegs waren. Wie die Patrouillenboote so wird auch das Prahmboot für den Publikumsverkehr zugänglich sein, vielleicht auf der Altmühl, also im historischen Kontext selbst, vielleicht im Rahmen eines größeren Rekonstruktionszusammenhanges im Verteidigungsdreieck Gunzenhausen, Gnotzheim und Theilenhofen am Limes.

  • Ein Beitrag ist bei Arte mit uns ab 10.12.25 in der Mediathek in der Reihe „Stimmt es, dass …“ zu sehen. „Sind die Grenzen so alt wie der Mensch?“
  • Darüber hinaus sind wir mit einem Clip in einem Onlinekurs im Themenbereich „die großen Flüsse der Welt“ auf der Plattform „The Great Courses“ zu sehen. Dabei handelt es sich um ein Lehrvideoreihe für eine amerikanische Produktionsfirma. Clip for „The Great Courses“

 

Also viel ist geschafft, und viel steht an: Dafür wünsche wir allen Beteiligten viel Erfolg, ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

[Hinweis: Das verwendete Beitragsbild wurde mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) generiert.]